Ein paar Kilo zu viel, ein paar Zentimeter weniger? Was eine Studie über Kindergewicht und Penislänge sagt

Hand aufs Herz: Irgendjemand hat Dir bestimmt schon mal erzählt, man könne an der Nase, an den Händen oder an sonstwas „ablesen“, wie groß der Penis ist. Spoiler: Diese Klassiker gehören eher in die Kategorie Stammtisch-Mythen als in die Medizin.

Aber: Forschende haben sich das Thema tatsächlich wissenschaftlich angeschaut, nur eben mit einem ganz anderen Ansatz.

Was wurde untersucht?

In einer Studie (Vietnam) wurde geprüft, ob Übergewicht vor der Pubertät mit der späteren Penislänge zusammenhängt. Dafür wurden Daten von 290 Männern ausgewertet; das Körpergewicht in der Kindheit wurde unter anderem über 3D-Modelle aus alten Kinderfotos bzw. daraus abgeleitete Werte eingeschätzt.

Das Ergebnis: Starkes Übergewicht vor der Pubertät war statistisch mit einer etwas kürzeren Penislänge im Erwachsenenalter verbunden, in der Größenordnung von bis zu rund 1–2 cm.

Wichtig dabei: Das beweist nicht, dass Übergewicht die Ursache ist oder dass es bei jedem so sein muss!

Warum sollte Gewicht überhaupt eine Rolle spielen?

Vereinfacht gesagt: Fettgewebe kann den Hormonhaushalt beeinflussen. In der Pubertät spielt Testosteron eine große Rolle für die körperliche Entwicklung, und genau hier vermuten Forschende einen möglichen Mechanismus.

Der entscheidende Punkt: Keine Panik und bitte nicht nur auf Zentimeter starren!

Selbst wenn der Zusammenhang stimmt: Medizinisch ist das in den meisten Fällen nicht entscheidend. Sex, Fruchtbarkeit, Lust und Funktion hängen nicht an ein paar Millimetern mehr oder weniger“, sondern an ganz anderen Faktoren wie Durchblutung, Nerven, Hormone, Psyche, Beziehung und Gesundheit.

Und noch etwas, das viele vergessen: Übergewicht im Erwachsenenalter kann den Penis kleiner wirken lassen, weil Fettgewebe am Schamhügel einen Teil verdeckt. Das ist dann eher ein optisches Thema, nicht unbedingt echte „fehlende Länge“.

Und was ist mit dem Ringfinger-Trick?

Vielleicht hast Du auch schon gehört: „Wenn der Ringfinger länger ist als der Zeigefinger…“

Ja, dieses Verhältnis wird in Studien manchmal als indirekter Hinweis auf hormonelle Einflüsse in der frühen Entwicklung diskutiert. Aber: Das ist kein Lineal fürs Schlafzimmer und taugt nicht als verlässlicher Penisgrößen-Test.

Was Du aus der Studie mitnehmen kannst

  • Gesundheit schlägt Mythos. Bewegung, Fitness und ein stabiler Stoffwechsel helfen dem Hormonhaushalt, und nebenbei auch der Sexualfunktion.
  • Optik ist nicht alles. Falls Dich „weniger sichtbar“ stört: Man kann das oft medizinisch sinnvoll einordnen.
  • Wenn Dich etwas verunsichert: sprich drüber. Erektionsprobleme, Schmerzen, Knoten, Krümmung, auffällige Veränderungen, das sind echte Gründe für einen Urologie-Check und nichts, wofür man sich schämen muss.

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Vardenafil

Auch Vardenafil (Originalhandelsname Levitra) wurde im Jahr 2003 in Deutschland eingeführt. Zwischenzeitlich sind auch hier Generika zum deutlich günstigeren Preis verfügbar. Die Wirkdauer ist mit 12 – 18 Stunden in etwa mit der von Sildenafil vergleichbar. Um eine sichere Wirksamkeit zu gewährleisten, ist auch hier eine Einnahme 1-2 Stunden vor der sexuellen Aktivität erforderlich.

Wie für die anderen Medikamente aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer erfordert auch Vardenafil eine sexuelle Stimulation zur Unterstützung der Erektion. Die empfohlene Einstiegsdosierung beträgt 10 mg (halbe Tablette). Sollte die Verträglichkeit unproblematisch sein, die Wirkstärke aber nicht ausreichen, so kann die Dosierung auf 20 mg (eine Tablette) gesteigert werden.

Da die Tabletten teilbar sind, erfolgt über unsere Verordnungsplattform die Verschreibung in der Dosierung von 20mg in Packungsgrößen von 4, 12 oder 30 Tabletten.

Eine Sonderstellung nimmt die Vardenafil Schmelztablette ein. Diese kann diskret eingenommen werden, indem sie der Anwender im Mund zergehen lässt. In diesem Fall beträgt die Höchstdosis 10mg. Da die Wirkstoffaufnahme über die Mundschleimhaut im Vergleich zum Schlucken einer Tablette anders abläuft, ist die Wirksamkeit hier in etwa mit der einer normalen 20mg Tablette vergleichbar. Als Schmelztablette wird über unsere Verordnungsplattform eine Packungsgröße von 8 Tabletten angeboten.

Sildenafil

Bereits im Jahr 1998 kam Sildenafil (Originalhandelsname Viagra) zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion in den Handel. In den Dosierungen von 25 mg, 50 mg und 100 mg ist Sildenafil heute als Generikum in verschiedenen Packungsgrößen verfügbar. Die Wirkdauer beträgt zwischen 12 und 18 Stunden. Die Einnahme sollte möglichst 1-2 Stunden vor der sexuellen Aktivität erfolgen. Wie für die anderen Medikamente aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer erfordert auch Sildenafil eine sexuelle Stimulation zur Unterstützung der Erektion. Die empfohlene Einstiegsdosierung beträgt 50 mg (halbe Tablette). Sollte die Verträglichkeit unproblematisch sein, die Wirkstärke aber nicht ausreichen, so kann die Dosierung auf 100 mg (eine Tablette) gesteigert werden.

Da die Tabletten teilbar sind, erfolgt über unsere Verordnungsplattform die Verschreibung in der Dosierung von 100 mg in Packungsgrößen von 4, 12 oder 30 Tabletten.

Tadalafil

Tadalafil (Originalhandelsname Cialis) ist ein seit 2003 am Markt befindliches Medikament zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion. Der Hauptunterschied im Vergleich zu den anderen Medikamenten zur Verbesserung der Erektion besteht in der Wirkdauer von etwa 36 Stunden. Dadurch hat sich für Tadalafil die Bezeichnung als „Wochenendpille“ etabliert. Freitags am Abend eingenommen, wirkt das Präparat bis zum Sonntag. Die Wirkdauer ermöglicht also ein Höchstmaß an Flexibilität, es ist nicht erforderlich die sexuelle Aktivität zeitlich exakt vorzuplanen und die Tabletteneinnahme darauf abzustimmen.

Die empfohlene Einstiegsdosis beträgt 10 mg. Die Einnahme der Tablette sollte mindestens 1-2 Stunden vor der sexuellen Aktivität erfolgen, damit eine sichere Wirksamkeit gewährleistet ist.

Über unsere Verordnungsplattform bieten wir Packungsgrößen von 4, 12 oder 24 Tabletten a 20mg an. Da die Tabletten teilbar sind, sollte zunächst eine Dosis von 10mg eingenommen werden (halbe Tablette). Sollte die Verträglichkeit unproblematisch sein, die Wirkstärke aber nicht ausreichen, so kann die Dosierung auf 20mg (eine Tablette) gesteigert werden.

Als einziges Medikament zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion kann Tadalafil als sogenannte Konstanztherapie eingesetzt werden. Hierfür stehen Tabletten in einer Dosierung von 5mg zur Verfügung, welche einmal täglich als Dauermedikation eingenommen werden.
Die Konstanztherapie stellt das Höchstmaß an Flexibilität in der medikamentösen Therapie der Erektionsstörung dar, da die Tabletteneinnahme damit von der sexuellen Aktivität vollständig entkoppelt ist. Zur Konstanztherapie bieten wir die Verordnung von 28 und 100 Tabletten a 5 mg an.